Medius GmbH aus Linz-Land entwickelt Konfliktmanagement 4.0

Screenshot Screenshot MEDIUS Konflikt-Navigator Foto:© MEDIUS GmbH
Der MEDIUS Konflikt-Navigator Foto:© MEDIUS GmbH
Gerhard Führer, Geschäftsführer der MEDIUS GmbH und Mitentwickler  / Foto:© Foto Fischer
Gerhard Führer, Geschäftsführer der MEDIUS GmbH und Mitentwickler / Foto:© Foto Fischer

23.04.2018

Für Unternehmen sind MitarbeiterInnen eine der wertvollsten Ressourcen, die es gilt, so lange wie möglich im Betrieb zu halten. Ein intaktes Konfliktmanagement, das aufkommende Spannungen frühzeitig erkennt, ist dazu unerlässlich. Ein solches Frühwarnsystem ist der „Konflikt-Navigator“. Diese Software erfasst anonym belastende Situationen und gibt Handlungsempfehlungen. Entwickelt wurde das Software-Tool von der MEDIUS GmbH aus St. Marien gemeinsam mit der Forschungseinrichtung FAW GmbH aus Hagenberg. Unterstützt wurde die Kooperation von der Initiative TIM – Technologie- und Innovations-Management, die den Kontakt zur FAW GmbH herstellte und Fördermittel organisierte.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein niedrigschwelliger Konfliktmanagement-Ansatz mit einer anonymen und vertraulichen Software eine große Bereicherung für jedes Unternehmen ist.“

Gerhard Führer, Geschäftsführer der MEDIUS GmbH und Mitentwickler.

 

Konflikte sind Chancen – sofern sie rechtzeitig erkannt und Lösungen gefunden werden. Auf diesem Ansatz basierend entwickelte die MEDIUS GmbH, genauer gesagt Gerhard Führer, Wilhelm Brandner sowie Christian Radmayr, gemeinsam mit der Forschungseinrichtung FAW GmbH den „Konflikt-Navigator“.


Wie funktioniert der Konflikt-Navigator?
Früherkennung ist das essentielle Prinzip: Anonym und selbstbestimmt erfassen MitarbeiterInnen und Führungskräfte belastende Situationen und erhalten Handlungsempfehlungen zur frühzeitigen Klärung im Sinne einer konstruktiven Konfliktkultur. „Mit unserer Software lässt sich das Konfliktmanagement im Unternehmen professionalisieren und unternehmensweit standardisieren. Ein wichtiger Schritt für eine positive betriebliche Weiterentwicklung“, erklärt Gerhard Führer.


Zufriedenheit als Erfolgsfaktor
Mit dem „Konflikt-Navigator“ (www.konflikt-navigator.com) ist es möglich die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen zu erhöhen und damit die Fluktuationsrate sowie weitere Konfliktkosten zu senken. Darüber hinaus werden Führungskräfte entlastet. Die Anwendungsfelder erstrecken sich von der Organisations- und Personalentwicklung über die psychische Entlastung am Arbeitsplatz bis hin zum Qualitäts- bzw. Projektmanagement.


Intensive Zusammenarbeit mit Forschungspartner
Durch die Unterstützung von TIM – Technologie- und Innovations-Management konnte der Kontakt zur Forschungseinrichtung FAW hergestellt und Fördermittel über die Initiative TIM und die FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) lukriert werden. In der FAW fand die MEDIUS GmbH auch den geeigneten Partner zur Prototypenentwicklung.

 

„Durch die Fördermittel über die Initiative TIM und die FFG war es möglich, den MEDIUS Konflikt-Navigator zu entwickeln. Die Kooperation mit der Forschungseinrichtung FAW war goldrichtig und sehr erfolgreich. Ich bin überzeugt, dass mit dem Konflikt-Navigator ein aktiver Beitrag gegen Burnout und Mobbing geleistet werden kann. Die FAW GmbH unterstützte sowohl beim Konzept als auch bei der softwaretechnischen Umsetzung.“

TIM-Berater Roland Nöbauer

 



Über TIM –Technologie- und Innovations-Management

TIM ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von der oö. Standortagentur Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich angeboten. Die TIM-Berater sind Begleiter, Vermittler und Partner von KMU bei der Umsetzung ihrer F&E-Projekte. Im Mittelpunkt stehen eine umfangreiche, kostenlose Beratung und Begleitung bei technischen Entwicklungsprojekten oberösterreichischer Unternehmen. Das reicht von der Ideenphase bis hin zur Umsetzung im Betrieb. Dabei suchen die TIM-Berater die geeigneten Experten in Forschungseinrichtungen und überprüfen das geplante Projekt auf Übereinstimmung mit den relevanten Technologietransferförderungen bzw. -finanzierungen. Darüber hinaus recherchieren sie projektbezogen den Stand der Technik und erstellen einen Status Quo für das Unternehmen. Bis dato wurden rund 900 Projekte unterstützt und erfolgreich abgeschlossen.
 


Foto: DI (FH) Roland Nöbauer, MA

DI (FH) Roland Nöbauer, MA

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Beratung zu F&E Kooperationen, regionale und nationale Technologieförderprogramme

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